Medienpartnerschaften

Was ist das eigentlich, eine Medienpartnerschaft? Klar ist, dass dieses Instrument von vielen Medien sicher unterschiedlich gehandhabt wird. Aus meiner Sicht ist eine Medienpartnerschaft immer etwas Gegenseitiges. Eben eine partnerschaftliche Zusammenarbeit.

Nun stellt sich manch einer aber die illustresten Dinge darunter vor. Beispielsweise, dass eine Medienpartnerschaft doch Einfluss auf die redaktionelle Berichterstattung haben müsste. Ich bin der Meinung, das sollte sie auf keinen Fall haben. Eine Redaktion muss unabhängig bleiben. Immer. Und das darf sich auch durch eine Medienpartnerschaft nicht ändern. Es gibt genügend andere Möglichkeit im Rahmen einer Medienpartnerschaft interessante Angebote wahrzunehmen.

Ein recht interessantes Dach für alle medienseitigen Leistungen im Rahmen einer solchen Partnerschaft ist sicher die Reichweite eines Mediums. Sie ist es, von der ein Medienpartner am meisten profitiert. Daneben natürlich noch die Glaubwürdigkeit und/oder Beliebtheit der Medienmarke. Beides höchst starke Argumente, die sich auf tolle Leistungen bei einer Partnerschaft herunter brechen lassen.

Im Rahmen einer solchen Partnerschaft muss es auch nicht stets um eine Bargeld-Leistung gehen. De facto wäre letzteres nämlich eher Sponsoring.

Aber Anzeigenbudgets, PR-Anzeigenbudgets, Leistungen einer PR-Redaktion, die es in vielen Medienhäusern gibt, vielleicht sogar Satzleistungen, die von Medienhäusern angeboten werden, Sonderveröffentlichungen, Beilagen … es gibt viele Möglichkeiten, die sich jenseits der redaktionellen Berichterstattung, die stets unberührt bleiben muss, abspielen können. Dennoch sind diese Leistungen höchst effektiv. Reichweite und Markenimage eben.

Zudem finde ich es persönlich immer schade, wenn ein Medienpartner versucht, die Rahmenbedingungen, die ja zumeist vertraglich vereinbart sind, absichtlich zu umgehen oder es nachher doch anders zu machen. Bei allem was man tut, sollte man immer den partnerschaftlichen Aspekt einer solchen Zusammenarbeit im Auge behalten. Und dazu gehört immer auch gegenseitiger Respekt und die Berücksichtigung der Belange aller beteiligten Partner.

Manchmal scheint das wirklich unglaublich schwer. Nur verstehe ich oft nicht warum. Es ist immer sinnvoll, die vertraglichen versicherten Leistungen genauso zu respektiveren. Das ist Fairness und so macht die Zusammenarbeit dann auch Spaß. Und reden kann man ja im Vorfeld ohnehin immer über alles.

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