NSA Affair: Courage for investigation needed

Leading European and US media publications have implied that there was especially one really relevant topic over the last few weeks: The NSA affair around the whistleblower Edward Snowden. The developments concerning this issue have been rapid. It has become not only an issue leading politicians are dealing with but also the public of the affected countries are. I tend to say that meanwhile the national public in Germany has formed its own point of view concerning Mr. Snowdens recent revelations and the current efforts to bring him to Germany in order to question him.

Not only did I follow the news coverage of DER SPIEGEL, DIE ZEIT, NEW YORK TIMES, THE GUARDIAN and FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG, but I also observed the sheer amount of reader comments posted below each of the articles. They cannot stand for a general opinion, but I found that some of those comments expressed either rational or disappointing and frightening thoughts, however.

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PR – Unternehmenskommunikation – Public Relations. Eine Unternehmensfunktion.

Spricht man heute über den Begriff der „Public Relations“ beziehungsweise PR, dann fokussieren diese Gespräche in der Regel die Zusammenarbeit zwischen Öffentlichkeitsarbeitern und den Pressevertretern. Die Branche reduziert sich auch heute noch auf ihre einstigen Ursprünge: Präsent zu sein in der Öffentlichkeit bedeutet präsent zu sein in den Massenmedien in Print, Hörfunk, TV und Online. Unternehmenskommunikation folgt häufig demselben Definitionspfad: Artikel schreiben, Artikel lancieren, Interviews organisieren, Pressetermine gestalten – Hauptsache in den Massenmedien stattfinden.

Ich glaube, dass sich unser Beruf und damit ein ganzer Wirtschaftszweig genauso wenig auf den Medienwandel eingelassen hat, wie die Medien es selbst getan haben. Letztere erwachen langsam und entwickeln nach und nach ein Verständnis dafür, dass es verschiedene Anspruchsgruppen gibt, dass Leser auch Kunden sind, die gut bedient werden möchten. Die PR reduziert sich nach wie vor – viel zu oft vor allem jenseits von Großbetrieben oder größeren Konzernen – auf die Zielgruppe der Journalisten. Als stünde das Kürzel für Public Relations nicht eben dafür, sondern für PResse.

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Arbeitgeber Oberfrankens: Wo seid ihr?!

Arbeitgeber Oberfrankens:
Wo seid ihr?!

Oberfranken ist eine der Regionen, die vom demographischen Wandel heute schon hart getroffen ist. Ein Umstand, der sich in der Zukunft sicher nicht so schnell verbessern wird. Eher verschlechtern. Schaut man in den Norden der Region, also Richtung Hof, Kulmbach oder Kronach, so sieht man Jahr für Jahr wie die Bevölkerungszahlen sinken. Man könnte etwas überspitzt formulieren: Diese Regionen sterben. Für die regionale Wirtschaft ist das kundenseitig nicht branchenübergreifend ein Problem. Ein Problem für alle ist aber selbstverständlich der dünner werdende Nachwuchs an Fach- und Führungskräften. Um Arbeitnehmer für die Region zu gewinnen, braucht es nicht nur den Arbeitsplatz alleine. Es braucht einen hohen Attraktionsgrad, der neben dem Arbeitsplatz, dessen Rahmenbedingungen und dem Unternehmensimage, auch durch die Vorzüge einer bestimmten Region erhöht wird. In diesem Zusammenhang höre ich dann auch immer wieder von Unternehmensseite, die Kommunen müssten sich einfach stärker bemühen, die Region attraktiv zu gestalten und zu vermarkten. Das könnten die Unternehmerinnen und Unternehmer einfach nicht leisten. Wenn da aber nichts geschehe, dann sähe es düster am Horizont neuer potentieller Arbeitnehmer aus. Aber ganz ehrlich: Wer den Schwarzen Peter einem anderen zusteckt, der macht es sich denkbar zu einfach.

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Newsies – Der böse Pulitzer und die Zeitungsjungen

Newsies – Der böse Pulitzer und die Zeitungsjungen

Habt ihr in der Schule damals auch einmal mit Eurer Klasse ein Musical besucht? Der Gedanke unbedingt einmal eines auf dem Broadway zu sehen entsprang  eben dieser Zeit, als ich begann zu begreifen, dass der Broadway eine Straße in einer Stadt namens New York war und hier die berühmtesten Musicals, die man teilweise auch in Deutschland sehen konnten, ihren Ursprung hatten. Banal, nicht wahr?

Obwohl ich später immer wieder in den USA war, nie allerdings in New York, hatte ich über die Zeit vergessen, wie sehr ich mich einst danach gesehnt hatte, am New Yorker Broadway ein Musical zu sehen.

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Bamberg – Ein Stillleben?

Es ist schon erstaunlich, findet ihr nicht? Die Stadt Bamberg erlebt einen touristischen Höhenflug. Es fehlt an Betten. Sie hat sich über die vergangenen Jahre einen nationalen Ruf erarbeitet. Nicht nur im Tourismusgewerbe. Ihr Stadtmarketing-Chef ist Kulturmanager des Jahres. Aber ist Bamberg stolz darauf? Ich denke, das darf man zumindest in Teilen anzweifeln. Denn im Stadtrat gilt: Was nicht Hochkultur ist, gehört aus der Innenstadt verbannt. Bambergs CSU-Chef drückt es noch krasser aus: Es handele sich um eine „Event-Unkultur“. Eine interessante Haltung. Da fragt man sich, woher denn der CSU-Chef diese geballte Kompetenz hernimmt, um zum Interpreten des allgemeinen Kulturbegriffes avancieren zu können. Kultur ist, was traditionell und althergebracht immer schon Kultur war, ist der Leitsatz: Klassische Konzerte, Kunst und Malerei und durchaus auch Sport. Letzterer aber nur, weil er nicht in der Innenstadt stattfindet. Alles andere, allen gesellschaftlichen Entwicklungen zum Trotz, ist keine Kultur, sondern ist in die Kategorie „Fress- und Saufveranstaltungen“ zu subsummieren. Jugendlicher Unfug eben. Genauso wie zu lange gastronomische Öffnungszeiten. Auch jugendlicher Unfug.

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FR-Pleite: Tod der PR?

„Vielleicht geht unser Beruf ja auch bald vor die Hunde“, sagte mir ein PR-Kollege kürzlich nachdem die Frankfurter Rundschau Insolvenz angemeldet hatte. Kurz also nachdem eine erneute mediale Welle über das Thema „Zeitungssterben“ hinweg rollte, welches die ZEIT in dieser Woche zu Ihrem Top-Thema ernannt hat.

Aber darüber will ich an dieser Stelle gar nicht ausführlich reden.

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Kommentar zur Titelgeschichte der Zeit N° 44, „Bespaßt und gequält“

Kommentar zur Titelgeschichte der Zeit N° 44, „Bespaßt und gequält“

Überaus spannend fand ich in der vergangenen Woche die Titelgeschichte der ZEIT. In dem Artikel „Bespaßt und gequält“ berichtete das Blatt in einer großen Story über heute recht „modern“ erscheinende Wege der Mitarbeitermotivation. Im Grunde ging es um die Frage, mit welchen Methoden man heute aus seinen Arbeitnehmern noch mehr Leistung herausholt und sie dazu bringt, die Unternehmensziele als ihre eigenen anzuerkennen und diese mit Feuereifer zu verfolgen.

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Verleger 2.0? – Teil I

Die Realität ist häufig in vielerlei Hinsicht eine Spielverderberin. Deshalb ist es manchmal heilsam und schön, die Realität einfach zu verdrängen, um seinen Ideen freien Lauf zu lassen. Wer will schon etwas von den komplexen Mechanismen wirtschaftlicher Zusammenhänge, dem sozialen Gefüge mit festem Sozialisierungsmuster, den Blockierern in einem Change-Prozess und den Spezifikas der Kundendenke hören, wenn man sich einfach nur überlegen möchte, was man tun würde, wenn man in der Zukunft eine Zeitung gründen wollte.

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Die Print-Zeitung wird vergehen ….

Die Print-Zeitung wird vergehen ….

Achja (was durchaus als Seufzer verstanden werden darf), berufsbedingt beschäftige ich mich ja eigentlich so gut wie jeden Tag mit diesem Thema: Dem Niedergang der gesruckten Zeitung. Letzlich ist aber eine Differenzierung durchaus erlaubt.

Die Print-Zeitung wird vergehen, das Buch bleibt bestehen.
Josef Joffe, Herausgeber, DIE ZEIT, Nr. 06/2012

Das hat Josef Joffe gesagt. Josef Joffe ist Herausgeber der ZEIT, die erfolgreichste Zeitung Deutschlands. Sprich: Wachsende Auflage. Jetzt gehört Josef Joffe damit ja eigentlich zu einer Gruppe von Menschen, denen es eigentlich garnicht recht sein kann, dass ihr erfolgreiches Produkt im Nordischen Format und einer begeisterten Kundengruppe, zu der auch ich mich zähle, niedergeht. Und freilich – Joffe findet auch garnicht, dass das so sein wird. Abgesehen vielleicht vom Nordischen Format.

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Bamberg boomt.

„Bamberg boomt“, sagt Heinz Kuntke von der SPD anlässlich der Haushaltsrede von OB Andreas Starke (SPD). Und laut letzterem sei der Grund für die derzeitig gute Lage der Stadt unter anderem die Beliebtheit bei Touristen und Neubürgern. Die Bamberger Uni boomt auch. Noch nie hat es soviele Studierende in der Domstadt gegeben. Das ist doch eine fantastische Nachricht, so dass es scheinbar nicht allzu schwer fällt darüber hinwegzusehen, dass ein Großteil derselben kein Dach über dem Kopf hat. Oder eben ein kleines. Dafür aber für sehr viel Geld.

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